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    Myofasziale Triggerpunkt-Therapie - (wie) wirkt das? (S-02)

    25.10.19 | 10:15 – 11:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    Marseille 2
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Physikalische Medizin und Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten
    Referent:

    ZfS - Zentrum für Sportmedizin
    Herr Hauke Heitkamp

    Agenda:

    Myofasziale Triggerpunkte zeigen eine hohe Prävalenz – insbesondere in der Nacken- und Schultermuskulatur – und können ursächlich für Schmerzzustände in diesen Körperregionen sein. Unter anderem bei chronischen nichttraumatischen Schulterschmerzen, bei chronischen unspezifischen Nackenschmerzen und bei chronischen Spannungskopfschmerzen gelten aktive myofasziale Triggerpunkte als eine mögliche Schmerzursache. Die Behandlung myofaszialer Triggerpunkte kann bei diesen Beschwerdebildern alleinstehend oder in Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen zu einer Linderung des Schmerzes und / oder der schmerzbezogenen Alltagseinschränkung führen.

    Hinsichtlich der Wirkungsweise der myofaszialen Triggerpunkt-Therapie sind sowohl lokale als auch zentrale Mechanismen beschrieben worden. Als aktuell wahrscheinlichste Wirkungsweise manualtherapeutischer Interventionen im Allgemeinen gilt eine endogene Schmerzmodulation. Hierbei sollen durch die manuell angewandten Techniken über afferente Reize entsprechende Hemmmechanismen im zentralen Nervensystem aktiviert werden. Lokale Erklärungsmodelle zur Schmerzlinderung treten deutlich in den Hintergrund. Auch bei der myofaszialen Triggerpunkt-Therapie sollten diese Erkenntnisse als Erklärung ihrer Wirkung in Erwägung gezogen werden. Da die myofasziale Triggerpunkt-Therapie häufig schmerzhaft ist, spielen hierbei möglicherweise Mechanismen im Sinne einer „conditioned pain modulation“ eine Rolle. Des Weiteren führt die Behandlung myofaszialer Triggerpunkte zu einer veränderten Muskelaktivierung. Auch hierdurch ist eine Wirkung gerade in Kombination mit aktiven therapeutischen Herangehensweisen zu erklären. Lokale Erklärungsmodelle stützen sich auf die Beeinflussung der Bindegewebsstruktur oder auch die Zerstörung von Triggerpunkt-Gewebe mit anschließender Remodellierung. Bei der Vermittlung der Wirkungsweise gegenüber dem Patienten sollte im Sinne eines bio-psycho-sozialen Paradigmas eine Erklärung gewählt werden, die keine negativen Überzeugungen oder auch Ängste hervorruft.

    Gliederung:

    1. Definition myofaszialer Triggerpunkte

    2. Prävalenz myofaszialer Triggerpunkte im oberen Quadranten

    3. Aktuelle Evidenz zur Wirkung der myofaszialen Triggerpunkt-Therapie

    4. Erklärungsmodelle zur Wirkungsweise der myofaszialen Triggerpunkt-Therapie

    Zertifizierung

    Für die Teilnahme an den Beiträgen der pt HOLIdays werden pro Tag 6 Fortbildungspunkte vergeben.

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