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    Angewandte Versorgungsforschung in der NeuroRehabilitation: vom Konzept zur Umsetzung (S-07)

    25.10.19 | 14:15 – 15:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    Marseille 3
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sporttherapeuten
    Referent:
    Agenda:

    Die Idee eines interdisziplinären Versorgungsansatzes für Patienten nach Schlaganfall ist nicht neu, leidet in der Umsetzung jedoch oftmals unter den individuellen Interessen der Beteiligten. Welche regionalen Strukturen und welche Instrumente sind hilfreich, sollen Ansätze der Versorgungsforschung in der täglichen praktischen Umsetzung auch erfolgreich sein? Wie verhält es sich insbesondere mit den „Patient-Reported Outcomes“ (PRO)?

    Vor dem Hintergrund der rasanten Zunahme neurologischer Erkrankungen, der daraus resultierenden Forderung nach adäquaten Kompetenznetzen sowie der Erhebung patientenrelevanter, indikationsspezifischer Parameter wird der Frage nachgegangen, inwieweit Versorgungsforschung Relevanz für die Verordnung und Abgabe von Hilfsmitteln hat. Ausgesuchte Beispiele und deren Repräsentanz in Leitlinien, dem therapeutischen und orthopädietechnischen Alltag sowie patientenzentrierter Anwendung werden einführend vorgestellt und vor dem Hintergrund der Gütekriterien der Versorgungsforschung diskutiert. Anschließend werden erste Ergebnisse eines Pilotprojekts vorgestellt, das die interdisziplinäre Zusammenarbeit vor dem Hintergrund regionaler Strukturen erforscht hat.

    Trotz expliziter Nennung in Leitlinien, hoher und evidenzbasierter Legitimation in hervorragenden Studien und hochgradiger Akzeptanz seitens der Patienten haben Hilfsmittel bei einer großen Zahl von Ärzten und Therapeuten einen geringen Stellenwert. Die patientenzentrierte Beurteilung zeigt, dass die richtige Auswahl des Hilfsmittels entscheidend zu Teilhabe und Aktivität beiträgt und somit eine zentrale Bedeutung im Reha-Prozess hat.

    Die „Gatekeeper-Funktion“ ist eine der zentralen Schwächen in der Rehabilitation nach Schlaganfall. Weiterhin ist – neben der Patientencompliance – die präzise Dokumentation der Hilfsmittelversorgung das wichtigste Kriterium für eine gesundheitsökonomische Legitimation und sollte somit, insbesondere bei hochpreisigen Versorgungen, Standard sein. Damit wären wichtige Bausteine der angewandten Versorgungsforschung erfüllt.

    Zertifizierung

    Für die Teilnahme an den Beiträgen der pt HOLIdays werden pro Tag 6 Fortbildungspunkte vergeben.

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