Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Header Mobile Header

    Ambulante Prä- und Rehabilitation von Patienten mit transkutanen osseointegrierten Prothesensystemen (TOPS) der unteren Extremität (V-10)

    24.10.20 | 09:30 – 10:15 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressvortrag
    Veranstaltungsort:
    Marseille 2/3
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten, Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Krankengymnasten
    Referent:

    Brandes & Diesing Vitalcentrum
    Frau Simone Paulyn

    Agenda:

    Transkutane osseointegrierte Prothesensysteme, kurz TOPS, sind eine Alternative für Patienten, die mit einer Schaftprothese nicht zufriedenstellend versorgt werden können.
    Ein Endostiel wird in das Femur implantiert und tritt durch die Haut. Über einen Adapter wird die Prothese direkt angeschlossen.
    Indikationen für diese Versorgung ergeben sich aus typischen Problemen, die Schaftprothesenträger immer wieder angeben, wie z.B. ein zu kurzer Stumpf, starke Vernarbungen, Hautprobleme oder starkes Schwitzen.

    Beim Tragen einer Schaftprothese wird die Energie beim Laufen über die Weichteile auf das Hüftgelenk übertragen. Es gibt keinen direkten Effekt auf den Knochen.
    Aufgrund der gekürzten Adduktoren bei Oberschenkelamputierten liegt häufig eine signifikante Abduktion des Oberschenkelknochens im Schaft vor. Nach der Osseointegration wird die Achse durch die Prothesenanbindung normalisiert /korrigiert, so dass die Propriozeption sowie die Kraftübertragung wieder über den Knochen auf das Hüftgelenk wirken.Bei einer vorbestehenden Flexions- und Abduktionskontraktur kommen die lateralen Weichteile im Hüftbereich auf Spannung und verursachen unter Belastung beim Gehen und Stehen Schmerzen.

    Vergleichend zur Amputation und der Schaftprothesenversorgung, ergeben sich nach einer Femurstielimplantation eine nahezu physiologische Kraftübertragung und eine veränderte Muskelfunktion.Die Physiotherapie von TOPS-Patienten wird symptomorientiert und schmerzadaptiert aufgebaut und unterscheidet sich v.a. in den ersten Monaten signifikant von der Behandlung von Schaftprothesenträgern.

    Bei Oberschenkelamputationen handelt es sich überwiegend um Not-OPs. TOPS werden geplant, was eine Prähabilitation ermöglicht. Eine Prähabilitation soll die Rehabilitationsdauer sowie pathologische Symptome reduzieren

    Impressum| Datenschutz © Leipziger Messe 2020. Alle Rechte vorbehalten