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    Knochen auf Knochen - Die Gonarthrose (WS-01)

    Wie sollte ich als Therapeut einen Patienten mit Gonarthrose evidenzbasiert behandeln?

    23.10.20 | 09:30 – 11:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Veranstaltungsort:
    Marseille 1
    Kategorie:
    Reha- und Gesundheitssport, Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Krankengymnasten
    Teilnehmer-empfehlung:

    Masterclass

    Referent:

    PULZ im Rieselfeld
    Herr Christian Garlich

    Agenda:

    Die Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks mit einer Prävalenz von 27-90% bei den über 60jährigen und einer Gesamtprävalenz von 23,8% in der deutschen Bevölkerung [1]. Der chronische Verlauf bedeutet eine Herausforderung für die Patienten und fordert in der Arzt-/Therapeuten-Patientenbeziehung ein langfristiges Vertrauen [1]. Die Therapieangebote sind komplex und für den einzelnen Patienten kaum zu überschauen. Auch der Arzt und Therapeut hat Schwierigkeiten, die angebotenen Therapien nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin zu beurteilen [1]. Dementsprechend zeigen sich viele Patienten sehr verunsichert und interpretieren Aktivität und Belastung häufig als schädigend für ihr Knie [2].

    Die S2k-Leitlinen Gonarthrose wurden entwickelt, um Licht ins Dunkel zu bringen und dem Therapeuten wie auch Arzt Schlüsselempfehlungen zu geben, die praktikabel sind [1]. Trotz dieser Empfehlungen ist die Spannbreite der Adhärenz unter den Therapeuten, entsprechend der Leitlinien, sehr variabel (27-98%) [3]. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte, dass nur 36% der Patienten mit Gonarthrose die Behandlung bekommen, die sie laut Leitlinien erhalten sollten [4].

    In diesem Workshop wird ein Patient mit Kniearthrose aus der Praxis vorgestellt. Anhand dieses Patienten geht der Redner auf die Schlüsselpunkte in der Anamnese und klinischen Untersuchung ein. Anschließend wird ein evidenzbasiertes Management aus physiotherapeutischer Sicht vorgestellt, das Probleme und Erfolge in der Therapie einer individuellen Gonarthrose darstellt. Die gezeigten Strategien zeigen ein patientenzentriertes Vorgehen, um ein gutes Patienten-Therapeuten-Verhältnis zu schaffen und den Patienten sukzessiv an Aktivitäten und Belastungen des alltäglichen Lebens heranzuführen. Dieser Workshop ist interaktiv und praxisorientiert, um den Teilnehmern einen größtmöglichen Lernerfolg zu garantieren.

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