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    Prävention der Inkontinenz im Leistungssport (V-12)

    Ein Fortbildungskonzept für Trainerinnen und Trainer

    24.10.20 | 10:30 – 11:15 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressvortrag
    Veranstaltungsort:
    Marseille 2
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten
    Referent:

    Frau Lena Ruß

    Hochschule Fresenius-Fachbereich Gesundheit & Soziales
    Frau Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei

    Agenda:

    Einleitung

    Junge Sportlerinnen sind schon ab schon ab dem 14. Lebensjahr dem Risiko der Stressharninkontinenz (SUI) ausgesetzt (BØ, 2019). Dabei sind Trampolinspringerinnen mit 80% und Turnerinnen mit 56% am häufigsten betroffen (Goldstick & Constantini, 2013). Hohe Belastungen, hormonelle Situationen, strukturelle Gegebenheiten und die psychische Situation können eine SUI begünstigen (Schulte-Frei & Jäger, 2017). Dadurch sind weitaus mehr Sportlerinnen von hochbelastenden Sportarten wie Ballett, Handball, Basketball, Leichtathletik oder Volleyball gefährdet. Scharm, Angst und Verlust des Selbstwertgefühls führen bei den Sportlerinnen zu Leistungseinbußen, bis hin zur sozialen Isolation und Beenden der sportlichen Karriere (Chisholm, Delpe, Priest & Reynolds, 2019). Die Gesundheitsrisiken, sind mitunter auf mangelndes Wissen sowie fehlende Kommunikation mit einem Ansprechpartner zurückzuführen. Trainer*innen als Vertrauensperson und Leiter des Trainingsprozesses sind nicht auf das Thema sensibilisiert und geschult.

    Forschungsstand und Forschungslücke

    Hinsichtlich einer Schulung für Trainer*innen von Leistungssportlerinnen lässt sich eine mangelnde Evidenzlage festhalten und eine Forschungslücke identifizieren. Das Gesundheitsrisiko der SUI im Leistungssport erlangte in der Vergangenheit erhebliche Aufmerksamkeit. Jedoch ist keine Literatur eines konkreten Schulungskonzeptes aufzuweisen.

    Ziel der Präsentation ist es daher, eine Schulung für Trainer*innen von Leistungssportlerinnen vorzustellen, kritisch zu reflektieren und zu diskutieren.

    Methode

    Als zielorientierter Prozess wurde eine Schulung für Trainer*innen am Beispiel des Leistungsturnens, konzipiert.

    - Systematische Literaturrecherche

    - Experteninterview einer Trainerin und eines Trainers

    - Methodische Grobstrukturierung des Konzeptes nach Ischebeck (2013)

    - Planung einer didaktischen Schulungseinheit

    Ergebnis

    Die Schulungseinheit findet im modularen Aufbau statt und wird durch ein interdisziplinäres Team geleitet.

    Trainer*innen erlangen, basierend auf der Trainerausbildung nach dem DOSB und gesammelten Erfahrungen, durch die Schulung eine Kompetenzentwicklung im Umgang mit den Sportlerinnen.

    Schlussfolgerung

    Um die Gesundheit der Sportlerinnen in Zukunft zu fördern, ist die Schulung für Trainer*innen bezüglich der SUI unumgänglich. Diese müssen für das Thema sensibilisiert werden und Handlungskompetenzen hinsichtlich präventiver und rehabilitativer Maßnahmen entwickeln.

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