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    Wenn das Laufen zur Tortur wird – Tendinopathie der Achillessehne (WS-08)

    Das richtige therapeutische Vorgehen bei Patienten mit Schmerzen der Achillessehne. Was sagt die Evidenz?

    23.10.20 | 13:00 – 14:30 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Veranstaltungsort:
    Marseille 2
    Kategorie:
    Physiotherapie, Reha- und Gesundheitssport
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Krankengymnasten
    Teilnehmer-empfehlung:

    Juniorclass

    Referent:

    PULZ im Rieselfeld
    Herr Christian Garlich

    Agenda:

    Die Tendinopathie ist eine der am häufigsten auftretenden Beschwerden, die es am Muskel-Sehnen-Komplex gibt (Skjong et al., 2012). Bei Läufern ist die Tendinopathie der Achillessehne eine gefürchtete Problematik mit einer Lebenszeitprävalenz von 42% (Kujala et al., 2005) und einer jährlichen Prävalenz von 6,2 – 9,5%. (Lopes et al., 2012). Obwohl die Tendinopathie der Achillessehne traditionell durch eine körperliche oder sportliche Überlastung entsteht, so stehen 30% der Beschwerden nicht mit einer Sportart in Verbindung (Ackermann and Renström, 2012). Auch wenn sich das Verständnis zum Pathomechanismus der Achillessehne stetig verbessert, ist der Zusammenhang zwischen Struktur, Funktion und Schmerz längst nicht geklärt (Cook et al., 2016).

    In der Behandlung dieser Problematik gibt es eine Vielzahl von Therapieansätzen, von denen Übungsprogramme (exzentrisches Training, isometrisches Training, isotonisches Training, Heavy-Slow-Resistance-Training) in Kombination mit Belastungsmanagement am vielversprechendsten erscheinen (Cook et al., 2016; Malliaras et al., 2013). Trotz der Effektivität der verschiedenen Protokolle (Beyer et al., 2015; de Vos et al., 2011, 2012, 2007; Nørregaard et al., 2007; Petersen et al., 2007) sind viele Therapeuten verunsichert, welches Programm angewendet werden sollte und warum viele dieser Programme im praktischen Alltag nicht den gewünschten Erfolg bringen.

    In diesem Workshop soll der Teilnehmer lernen die Informationen aus der Anamnese und klinischen Untersuchung richtig zu interpretieren, um ein individuelles und angemessenes Übungsprogramm für den Nicht-Sportler und Sportler zu erstellen. Dieser Workshop ist interaktiv und beinhaltet viele klinische Tipps, Übungen und Strategien zum richtigen Belastungsaufbau.

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