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    Wo wirkt Myofasziale Triggerpunkt-Therapie? (WS-21)

    24.10.20 | 13:00 – 14:30 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Veranstaltungsort:
    Marseille 1
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Krankengymnasten
    Teilnehmer-empfehlung:

    Masterclass

    Referent:
    Agenda:

    Myofasziale Triggerpunkte stellen eine häufige Ursache von Schmerzen im Bewegungssystem dar. Definiert ist ein Myofaszialer Triggerpunkt als eine abgrenzbare, druckschmerzhafte Region (tender spot) auf einem in der Muskulatur palpierbaren Hartspannstrang (taut band). Sofern bei Provokation eines Myofaszialen Triggerpunktes z.B. durch manuellen Druck Schmerzmuster aktiviert werden, die der Patient aus dem Alltag kennt (pain recognition) spricht man von einem aktiven Myofaszialen Triggerpunkt, ist dies nicht der Fall spricht man von einem latenten Myofaszialen Triggerpunkt.

    Ziel dieses Workshops soll es sein, insbesondere die bisher beschriebenen Wirkungsmechanismen der Myofaszialen Triggerpunkt-Therapie näher zu beleuchten.

    Neben seit langem bestehenden Erklärungsmodellen zur Wirkungsweise der Myofaszialen Triggerpunkt-Therapie, welche sich primär auf lokale, periphere Prozesse konzentrieren, häufen sich seit einiger Zeit die Erkenntnisse, dass die Wirkung der Myofaszialen Triggerpunkt-Therapie, zumindest zum Teil auf zentralnervöse Mechanismen zurückzuführen ist. Es konnte gezeigt werden, dass Druckschmerzschwellen nicht nur im Bereich von behandelten Myofaszialen Triggerpunkten, sondern auch in davon entfernten Regionen beeinflusst werden. Demnach nehmen bei der Wirkungsweise der Myofaszialen Triggerpunkt-Therapie neben „bottom up“ Prozessen sehr wahrscheinlich auch „top down“ Mechanismen eine entscheidende Rolle ein. Die in der Schmerzforschung häufig angewandten Modelle der „offset analgesia“ und der „conditioned pain modulation“ lassen sich hierbei gut auf die Myofasziale Triggerpunkt-Therapie übertragen.

    Nach einer Präsentation der Erklärungsmodelle zu den unterschiedlichen Wirkungsmechanismen soll in diesem Workshop anhand eines Live-Experiments geprüft werden, ob sich die Ergebnisse einzelner Studien bezüglich reduzierter Druckschmerzhaftigkeit nach einer Triggerpunkt-Behandlung reproduzieren lassen und die Hinweise für eine zentralenervöse Wirkungskomponente bestätigt werden können.

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