Kongress

Die Effekte von Bewegungstherapie auf die Lebensqualität während und nach Stammzelltransplantation in der Pädiatrie

Teilgebnisse der BISON-Studie aus der Uni-Klinik Frankfurt (M)

Beschreibung

Was weiß man bisher? Bewegungstherapie wird während der stationären Therapie und in der Nachsorge von erwachsenen Krebspatienten*Innen seit den frühen 1990er Jahren eingesetzt. Seit einigen Jahren wird sie auch in der pädiatrischen Onkologie zur Prophylaxe und Rehabilitation eingesetzt. Ein seit den 2000er Jahren mehr und mehr in den Fokus gerücktes Phänomen ist dabei die krebsbedingte Müdigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Neu ist nun der Einsatz von Bewegungstherapie unmittelbar nach einer Stammzelltransplantation bei Kindern und Jugendlichen. Was bedeutet das für die Praxis? Der Einsatz von bewegungstherapeutischen Maßnahmen in der Kinderonkologie kann nach einer Stammzelltransplantation dafür sorgen, dass krebsbedingte Fatigue reduziert wird und damit einhergehend die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen steigt. Erstaunlich ist weiterhin, dass die untersuchten Kinder und Jugendlichen von Zeitpunkt der Einschleusung bis zur Klinikentlassung kein Kraftdefizit aufwiesen. Was erwartet die Teilnehmenden im Seminar? Anhand einer Studie aus der Uni-Klinik Frankfurt am Main wird die Wirksamkeit von bewegungstherapeutischen Maßnahmen in Bezug auf Cancer-related Fatigue und die Lebensqualität aufgezeigt. In Videobeispielen werden diese Anwendungen in der Klinik präsentiert und weitere mögliche physiotherapeutische Interventionen aus der pädiatrischen Onkologie vorgestellt. Die Bedeutung und Möglichkeiten physiotherapeutischer Maßnahmen an Kindern und Jugendlichen in der pädiatrischen Onkologie werden anhand von Studien und Projekten dargestellt.

Referent: