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18.08.2026 therapie HAMBURG

Drei Perspektiven auf Yoga in Therapie und Reha

Stress bewältigen, Selbstwirksamkeit stärken, das Herz schützen: Drei Beiträge, drei Blickwinkel auf Yoga. Sabine Boesinger und Daniel Völker zeigen auf der therapie HAMBURG, wie unterschiedlich Yoga in Prävention, Training und therapeutischer Arbeit eingesetzt werden kann.

Viele Patientinnen und Patienten kommen mit chronischem Stress, psychischen Belastungen und Erschöpfung in Therapie und Training. Für Therapeutinnen und Therapeuten stellt sich damit immer häufiger die Frage, wie sie körperliche und psychische Beschwerden gemeinsam in den Blick nehmen können.

Im Workshop „Yoga & Resilienz“ am 6. November zeigt Yogalehrerin und Ausbilderin Sabine Boesinger, welche Elemente des Yoga die psychische Widerstandskraft fördern können. Auf Grundlage des Ashtanga Marga nach den Yoga Sutras verbindet sie Achtsamkeit, Selbstregulation und innere Stabilität mit praktischen Übungsreihen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich ausgewählte Yoga-Elemente in Trainings- und Rehabilitationskonzepte integrieren lassen, um Stressadaptation, emotionale Balance und regenerative Prozesse zu unterstützen.

Therapeutisches Yoga trifft evidenzbasierte Therapie

Wie lässt sich Yoga gezielt in therapeutische Prozesse einbinden? Daniel Völker, Physiotherapeut, Medizinpädagoge und Yogalehrer, verknüpft in seinem Workshop „Therapeutisches Yoga im Kontext evidenzbasierter Therapiestrategien“ am 7. November Erkenntnisse aus Schmerzforschung, Neurophysiologie und Bewegungswissenschaft.

Im Zentrum stehen gezielte Reize, Belastungssteuerung und Wahrnehmungsarbeit. Das biopsychosoziale Modell bildet den Rahmen und verbindet körperliche Strukturen, Nervensystem und persönliches Erleben. Patientinnen und Patienten sollen ihren Körper neu kennenlernen und aktiver an ihrer Genesung mitwirken.

Yoga und Herzgesundheit

Einen ganz anderen Akzent setzt Sabine Boesinger mit „Yoga & Herz – Das Broken-Heart-Syndrom“ am 7. November. Extreme emotionale Belastungen können beim Broken-Heart-Syndrom vorübergehend die Funktion des Herzmuskels beeinträchtigen und in der Akutphase zu relevanten Komplikationen führen.

Im Workshop zeigt Sabine Boesinger, wie Yoga helfen kann, stressbedingte Belastungen für das Herz zu verringern. Die Teilnehmenden probieren Atemtechniken, Asanas und meditative Übungen aus und erfahren, wie diese den Körper dabei unterstützen können, Stressreaktionen zu regulieren und zur Ruhe zu kommen. Gleichzeitig geht es darum, wie sich solche Übungen sinnvoll in präventive Trainingsangebote einbauen lassen.

Alle Workshops sind Teil des Kongresses der therapie HAMBURG. Für die Teilnahme ist ein Kongressticket erforderlich.

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